{"id":466,"date":"2023-05-26T09:45:43","date_gmt":"2023-05-26T07:45:43","guid":{"rendered":"https:\/\/gaia-initiative.org\/?post_type=research&#038;p=466"},"modified":"2023-06-30T11:37:09","modified_gmt":"2023-06-30T09:37:09","slug":"detektion-von-wildtierkrankheiten","status":"publish","type":"research","link":"https:\/\/gaia-initiative.org\/de\/research-articles\/detektion-von-wildtierkrankheiten\/","title":{"rendered":"Detektion von Wildtierkrankheiten"},"content":{"rendered":"\n<p class=\"wp-block-paragraph\">GAIA entwickelt ein Fr\u00fchwarnsystem, mit dem Umweltver\u00e4nderungen und kritische \u00f6kologische Ereignisse beobachtet und \u00fcberwacht werden k\u00f6nnen. Dieses System st\u00fctzt sich auf ein besseres Verst\u00e4ndnis von Raubtieren und Aasfressern in bestimmten Lebensr\u00e4umen, wie z. B. L\u00f6wen und Geier in Savannen-\u00d6kosystemen. Dar\u00fcber hinaus basiert es auf der Entwicklung fortschrittlicher technologischer Instrumente, die die evolution\u00e4re Intelligenz von W\u00e4chter-Arten mit k\u00fcnstlicher und menschlicher Intelligenz verbinden k\u00f6nnen. Eine der Hauptanwendungen f\u00fcr dieses System ist die rechtzeitige und zuverl\u00e4ssige Erkennung von Ausbr\u00fcchen von Wildtierkrankheiten, die eine Bedrohung f\u00fcr Tiere, \u00d6kosysteme und Menschen darstellen.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-gallery has-nested-images columns-default is-cropped wp-block-gallery-1 is-layout-flex wp-block-gallery-is-layout-flex\">\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"683\" data-id=\"600\" src=\"https:\/\/gaia-initiative.org\/wp-content\/uploads\/2023\/06\/DSC09072-1024x683.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-600\" srcset=\"https:\/\/gaia-initiative.org\/wp-content\/uploads\/2023\/06\/DSC09072-1024x683.jpg 1024w, https:\/\/gaia-initiative.org\/wp-content\/uploads\/2023\/06\/DSC09072-300x200.jpg 300w, https:\/\/gaia-initiative.org\/wp-content\/uploads\/2023\/06\/DSC09072-768x512.jpg 768w, https:\/\/gaia-initiative.org\/wp-content\/uploads\/2023\/06\/DSC09072-1536x1024.jpg 1536w, https:\/\/gaia-initiative.org\/wp-content\/uploads\/2023\/06\/DSC09072.jpg 1920w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"683\" data-id=\"598\" src=\"https:\/\/gaia-initiative.org\/wp-content\/uploads\/2023\/06\/DSC03254-Bearbeitet-1024x683.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-598\" srcset=\"https:\/\/gaia-initiative.org\/wp-content\/uploads\/2023\/06\/DSC03254-Bearbeitet-1024x683.jpg 1024w, https:\/\/gaia-initiative.org\/wp-content\/uploads\/2023\/06\/DSC03254-Bearbeitet-300x200.jpg 300w, https:\/\/gaia-initiative.org\/wp-content\/uploads\/2023\/06\/DSC03254-Bearbeitet-768x512.jpg 768w, https:\/\/gaia-initiative.org\/wp-content\/uploads\/2023\/06\/DSC03254-Bearbeitet-1536x1024.jpg 1536w, https:\/\/gaia-initiative.org\/wp-content\/uploads\/2023\/06\/DSC03254-Bearbeitet.jpg 1920w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"682\" data-id=\"622\" src=\"https:\/\/gaia-initiative.org\/wp-content\/uploads\/2023\/06\/DSC09907-1-1024x682.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-622\" srcset=\"https:\/\/gaia-initiative.org\/wp-content\/uploads\/2023\/06\/DSC09907-1-1024x682.jpg 1024w, https:\/\/gaia-initiative.org\/wp-content\/uploads\/2023\/06\/DSC09907-1-300x200.jpg 300w, https:\/\/gaia-initiative.org\/wp-content\/uploads\/2023\/06\/DSC09907-1-768x512.jpg 768w, https:\/\/gaia-initiative.org\/wp-content\/uploads\/2023\/06\/DSC09907-1-1536x1024.jpg 1536w, https:\/\/gaia-initiative.org\/wp-content\/uploads\/2023\/06\/DSC09907-1.jpg 2000w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/figure>\n<\/figure>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Wildtierkrankheiten k\u00f6nnen erhebliche Auswirkungen auf Wildtierbest\u00e4nde, einschlie\u00dflich gef\u00e4hrdeter oder vom Aussterben bedrohter Arten, auf ganze \u00d6kosysteme sowie auf Menschen und Nutztiere haben. Die Beschleunigung von Umweltver\u00e4nderungen kann zudem zur Ausbreitung von Wildtierkrankheiten beitragen. Dies ist beispielsweise der Fall, wenn sich die Lebensr\u00e4ume oder Wanderrouten von Arten aufgrund von Ver\u00e4nderungen der Niederschl\u00e4ge und der Vegetation verschieben und wenn es h\u00e4ufiger zu Interaktionen von Wildtieren mit anderen Arten oder Menschen kommt. Die Erkennung von Wildtierkrankheiten kann sich jedoch als schwierig erweisen, vor allem in Gebieten, in denen die Wildtierpopulationen noch hoch sind, und wenn Krankheitsausbr\u00fcche in abgelegenen Regionen ohne zuverl\u00e4ssiges Monitoring auftreten. Dennoch m\u00fcssen lokale oder regionale Krankheitsausbr\u00fcche zuverl\u00e4ssig und schnell erkannt werden, um die Ausbreitung einzud\u00e4mmen, das Risiko der \u00dcbertragung auf den Menschen zu minimieren und das Auftreten neuer Krankheiten zu verhindern.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Aasfresser wie Geier spielen eine entscheidende Rolle bei der nat\u00fcrlichen Eind\u00e4mmung von Wildtierkrankheiten. Sie entfernen Kadaver effizient aus der Umwelt und verringern so das Risiko der Ausbreitung und Kontamination. Allerdings schr\u00e4nkt dies auch die M\u00f6glichkeit ein, Proben zu entnehmen und Krankheiten zu erkennen. Au\u00dferdem k\u00f6nnen Aasfresser gelegentlich Krankheitserreger \u00fcber weite Strecken transportieren und so zur Verbreitung von Krankheiten beitragen. Durch die Integration von Aasfressern in das von GAIA entwickelte Fr\u00fchwarn- und \u00dcberwachungssystem k\u00f6nnen diese beim schnellen Auffinden von Kadavern helfen und somit die Entnahme von Proben zur Feststellung von Krankheitsausbr\u00fcchen erleichtern. Sobald dieses System implementiert ist, erm\u00f6glicht es eine kontinuierliche \u00dcberwachung von Landschaften, die von Geiern patrouilliert werden. Das System wird damit eine wertvolle Ressource in einem ansonsten schwierigen und sporadischen Unterfangen: F\u00fcr die \u00dcberwachung von Krankheiten in abgelegenen Regionen fehlen oft die notwendigen Mittel, sie ist kurzlebig und konzentriert sich in erster Linie auf kurzfristige Gesundheitsrisiken wie Vogelgrippe oder Covid-19.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Das GAIA-Fr\u00fchwarnsystem umfasst neu entwickelte Tiersender f\u00fcr Geier, die mit einer eingebauten Kamera, KI-Algorithmen zur Verhaltenserkennung und Bilderkennung sowie einem Satelliten-Uplink zur Echtzeit-\u00dcberwachung in abgelegenen Regionen ausgestattet sind. Dar\u00fcber hinaus arbeitet GAIA an einem Tool zur \u00dcberwachung von Kadaver-Fundstellen und Krankheitsausbr\u00fcchen, das von Organisationen im Umweltmanagement genutzt werden kann. Dieses Tool wird es den Organisationen sowie potenziell betroffenen Gemeinden und Gruppen erm\u00f6glichen, schnell zu reagieren und die verschiedenen Risiken im Zusammenhang mit Ausbr\u00fcchen von Wildtierkrankheiten zu verringern.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>GAIA entwickelt ein Fr\u00fchwarnsystem, mit dem Umweltver\u00e4nderungen und kritische \u00f6kologische Ereignisse beobachtet und \u00fcberwacht werden k\u00f6nnen. Dieses System st\u00fctzt sich auf ein besseres Verst\u00e4ndnis von Raubtieren und Aasfressern in bestimmten Lebensr\u00e4umen, wie z. B. L\u00f6wen und Geier in Savannen-\u00d6kosystemen. 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